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Immer mehr elektronische Geräte sind im Alltag integriert. Mit der Anzahl steigt auch die Häufigkeit zerstörter Speichermedien. Flash-Speicher in Smartphones, Tablets, aber auch HDD-Festplatten im Laptop oder PC sind irgendwann kaputt. Besteht kein Back-up der Daten, verlieren Geschädigte schnell die Nerven. Die Grundregeln nach einem Datencrash fassen wir zusammen.

Keine voreiligen Schritte – Ruhe bewahren.

Wird ein Datenverlust festgestellt, dürfen keine Formatierungen eingeleitet oder Auswahlmöglichkeiten auf dem Blue Screen probiert werden, die nicht zu 100% sicher sind. Machen Sie ein Foto der Fehlermeldung und schalten Sie das Gerät ab. Dateien verschwinden selten spurlos.

Sofern Sie untypische Geräusche von Festplatten wahrnehmen, trennen Sie umgehend die Datenverbindung und Stromzuvor des Mediums. Ein Anschluss an anderen Computern kann unter Umständen den Schaden so stark verschlimmern, dass eine Wiederherstellung erschwert, sehr aufwändig, teuer und ggf. nicht mehr möglich ist.

Vorsicht bei encrypted Data!

Bei verschlüsselten Daten kann ein destruktiver Schreibvorgang deutlich schwerwiegendere Auswirkungen haben. Deshalb sollte bei voll oder teilweise verschlüsselten Datenträgern oder auch bei durch Virenschäden verschlüsselten Bereichen keinesfalls ein Zugriff durch Software oder auch das Betriebssystem (Recoverymodus, Wiederherstellungspunkte, Einspielen von Images, etc.) erfolgen.

Schätzen sie den Wert der Daten auf der Festplatte, SSD oder Notebook. Wenn sie die Daten schnell benötigen oder wichtige Erinnerungen, Dokumente und Geschäftsgrundlagen abgespeichert sind: Nutzen Sie die Möglichkeit einer individuellen Beratung und einer Sofort-Analyse von Datenrettungsspezialisten. Danach kann sich für oder gegen eine Rettung der Dateien entschieden werden, Geschwindigkeit und Priorität der Dienstleistung können nach eigenen Wünschen definiert werden.

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Festplatten niemals selbst öffnen ohne Reinraum!

Festplattenschäden sind nichts für Laien oder PC Techniker. In Internet Foren hält sich das Gerücht, durch Eingriffe am Lesekopf, Öffnen und Reinigen oder sogar Klopfen auf harte Unterlagen lassen sich Festplatten wieder in Gang bringen. Durch diese Methoden entstehen häufig neue, schwerere Schäden. Moderne Datenträger nutzen in den seltensten Fällen Technik, die auf mechanische Einwirkungen positiv reagiert. Ältere Modelle sind wiederrum nicht für harte Erschütterungen gebaut. Kleinteile brechen, Staubpartikel dringen ein und das Wiederherstellen der Daten wird häufig nach einem semiprofessionellen Eingriff unmöglich.

Ratschläge Dritter und Tipps aus dem Internet können in die Irre führen.

Wenn auf der Festplatte oder dem Smartphone wichtige Daten sind, kann ein wohlgemeinter Ratschlag zur Katastrophe werden. Um Schäden am hochkomplexen Speichermedium genau zu diagnostizieren, braucht es spezielle Verfahrensweisen. Datenretter haben diese in Jahrzehnten entwickelt und verfeinert. Erfahrene Informatiker und Administratoren wagen keine Experimente bei der Rettung von wichtigen Flash-Speichermedien und Festplatten. Immer wieder melden sich Hobby Bastler bei uns, die während einer Rettungsaktion beispielsweise mit einer kostenlosen Software aufgeben.

Wir bieten eine Datenrettung von allen Speichermedien an. Auch Dateien von Windows- und iPhones können gerettet werden. RAID-Speicher, Server, Festplatten und Tablet-PCs sind täglich in den Labors der Datenretter in Bearbeitung. Wir greifen auf langjährige Erfahrung und ein großes Team aus Spezialisten zurück. Stetig entwickeltes Know-how, eigene Spezialsoftware und Partnerschaften mit Speicherherstellern sind die Grundlagen unseres Erfolgs.

Kostengünstige Angebote können Haken haben. Achten Sie auf Details!

Zahlreiche Firmen bieten im Internet Recovery-Software an, die eine einfache, schnelle und erfolgreiche Datenrettung verspricht. Die unzureichende Diagnose des Schadens sowie mangelhafte Möglichkeiten im Laufe des Wiederherstellungsprozesses sind Gefahrenquellen. Dateien verschwinden, wenn sie durch das vermeintlich hilfreiche Programm überschrieben werden. Dann können Spezialisten für Datenrettung nur noch Fragmente der eigentlich rettbaren Dateibestände wiederherstellen. Im gleichen Zusammenhang sollten kostenlose Diagnosen von Datenrettern kritisch hinterfragt werden. Nicht selten resultieren aus lockenden Angeboten teure Nebenkosten die den Kunden zum Eingangsmoment nicht klar waren.

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