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Was tun nach einem Datenverlust? Grundregeln für den Ernstfall.

Keine voreiligen Schritte – Ruhe bewahren.

Wird ein Datenverlust festgestellt, dürfen keine Formatierungen eingeleitet oder Auswahlmöglichkeiten auf dem Blue Screen probiert werden, die nicht zu 100% sicher sind. Machen Sie ein Foto der Fehlermeldung und schalten Sie das Gerät ab. Dateien verschwinden selten spurlos.

Sofern Sie untypische Geräusche von Festplatten wahrnehmen, trennen Sie umgehend die Datenverbindung und Stromzuvor des Mediums. Ein Anschluss an anderen Computern kann unter Umständen den Schaden so stark verschlimmern, dass eine Wiederherstellung erschwert, sehr aufwändig, teuer und ggf. nicht mehr möglich ist.

Vorsicht bei encrypted Data!

Bei verschlüsselten Daten kann ein destruktiver Schreibvorgang deutlich schwerwiegendere Auswirkungen haben. Deshalb sollte bei voll oder teilweise verschlüsselten Datenträgern oder auch bei durch Virenschäden verschlüsselten Bereichen keinesfalls ein Zugriff durch Software oder auch das Betriebssystem (Recoverymodus, Wiederherstellungspunkte, Einspielen von Images, etc.) erfolgen.

Schätzen sie den Wert der Daten auf der Festplatte, SSD oder Notebook. Wenn sie die Daten schnell benötigen oder wichtige Erinnerungen, Dokumente und Geschäftsgrundlagen abgespeichert sind: Nutzen Sie die Möglichkeit einer individuellen Beratung und einer Sofort-Analyse von Datenrettungsspezialisten. Danach kann sich für oder gegen eine Rettung der Dateien entschieden werden, Geschwindigkeit und Priorität der Dienstleistung können nach eigenen Wünschen definiert werden.

Lars Müller | Technischer Leiter
Was tun nach einem Datenverlust? Grundregeln für den Ernstfall.
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    Festplatten niemals selbst öffnen ohne Reinraum!

    Festplattenschäden sind nichts für Laien oder PC Techniker. In Internet Foren hält sich das Gerücht, durch Eingriffe am Lesekopf, Öffnen und Reinigen oder sogar Klopfen auf harte Unterlagen lassen sich Festplatten wieder in Gang bringen. Durch diese Methoden entstehen häufig neue, schwerere Schäden.

    Moderne Datenträger nutzen in den seltensten Fällen Technik, die auf mechanische Einwirkungen positiv reagiert. Ältere Modelle sind wiederrum nicht für harte Erschütterungen gebaut. Kleinteile brechen, Staubpartikel dringen ein und das Wiederherstellen der Daten wird häufig nach einem semiprofessionellen Eingriff unmöglich.

    Ratschläge Dritter und Tipps aus dem Internet können in die Irre führen.

    Wenn auf der Festplatte oder dem Smartphone wichtige Daten sind, kann ein wohlgemeinter Ratschlag zur Katastrophe werden. Um Schäden am hochkomplexen Speichermedium genau zu diagnostizieren, braucht es spezielle Verfahrensweisen. Datenretter haben diese in Jahrzehnten entwickelt und verfeinert.

    Erfahrene Informatiker und Administratoren wagen keine Experimente bei der Rettung von wichtigen Flash-Speichermedien und Festplatten. Immer wieder melden sich Hobby Bastler bei uns, die während einer Rettungsaktion beispielsweise mit einer kostenlosen Software aufgeben.

    Wir bieten eine Datenrettung von allen Speichermedien an. Auch Dateien von Windows- und iPhones können gerettet werden. RAID-Speicher, Server, Festplatten und Tablet-PCs sind täglich in den Labors der Datenretter in Bearbeitung. Wir greifen auf langjährige Erfahrung und ein großes Team aus Spezialisten zurück. Stetig entwickeltes Know-how, eigene Spezialsoftware und Partnerschaften mit Speicherherstellern sind die Grundlagen unseres Erfolgs.

    Kostengünstige Angebote können Haken haben. Achten Sie auf Details!

    Zahlreiche Firmen bieten im Internet Recovery-Software an, die eine einfache, schnelle und erfolgreiche Datenrettung verspricht. Die unzureichende Diagnose des Schadens sowie mangelhafte Möglichkeiten im Laufe des Wiederherstellungsprozesses sind Gefahrenquellen. Dateien verschwinden, wenn sie durch das vermeintlich hilfreiche Programm überschrieben werden.

    Dann können Spezialisten für Datenrettung nur noch Fragmente der eigentlich rettbaren Dateibestände wiederherstellen. Im gleichen Zusammenhang sollten kostenlose Diagnosen von Datenrettern kritisch hinterfragt werden. Nicht selten resultieren aus lockenden Angeboten teure Nebenkosten die den Kunden zum Eingangsmoment nicht klar waren.

    Erste Hilfe: Wie verhalte ich mich nach einem Datenverlust bei bestimmten Symptomen?

    1.: unbekannte Geräusche von der Festplatte ausgehend

    • Trennen Sie sofort die Stromzufuhr (bei externen Festplatten)
    • Reagiert der PC oder das Notebook auf keine Eingabe (Einfrieren), kann ebenfalls ein Festplattenproblem vorliegen. Fahren Sie schnellstmöglich den Computer herunter.
    • Bei ungewöhnlichen Geräuschen: Hören Sie sich soweit möglich genau die Arbeitsgeräusche der Festplatte an.
    • Sind diese anders als bekannt, also z.B. metallisch, oder sich regelmäßig wiederholend, trennen Sie das betroffene Gerät sofort vom Stromnetz
    • TIP: Festplatten Geräusche im Internet: www.festplatten-geraeusche.de
    • Melden Sie sich bei einem professionellen Datenrettungsunternehmen und schildern Sie die "Symptome" die Sie an Ihrer Festplatte festgestellt haben.
    • Unternehmen Sie möglichst keine Selbstversuche, öffnen Sie auf keinen Fall die Festplatte
    • (Hinweis: Durch das Öffnen einer Festplatte gelangen sofort Staub- und Schmutzpartikel ins Innere der Harddisk, wodurch eine spätere Datenrettung gefährdert werden kann oder unverhältnismäßig aufwendig und teuer werden kann!)

    2.: RAID-Volume ist nicht erreichbar / RAID-Controller meldet Fehler

    • Unterbrechen Sie Ihre Arbeit, falls das System noch verfügbar und beispielsweise sehr langsam ist.
    • Prüfen Sie, ob und wieviele Datenträger ggf. als defekt gekennzeichnet sind. Meist wird dies durch den RAID-Controller und die Frontblende mit roten LED dargestellt (Ampel: Rot = defekt).
      Dazu kommt, dass die meisten Systeme einen Ausfall einer Festplatte mit einem Signalton (meist dauerhaft) quittieren.
    • Vermeiden Sie einen voreiligen Rebuild-Vorgang (Erneuerung des RAID-Volumes durch Austausch einer Festplatte), da dies in bestimmten Fällen zum "Totalschaden" führen kann.
    • Schalten Sie den Server/ Computer aus und lassen Sie das System von einem Datenrettungs-Fachmann analysieren.

    3.: USB-Speicherstick oder Festplatte wird nicht mehr erkannt

    • Versichern Sie sich, dass das USB-Gerät korrekt mit dem USB-Anschluss verbunden ist (um Verwechslungen zu vermeiden)
    • Entfernen Sie umgehend die USB-Festplatte/ den USB-Stick von Ihrem Computer (Kabelverbindungen trennen)
    • Geben Sie Ihre festgestellten Merkmale einem Datenrettungs-Dienst bekannt, um eine vorläufige Schadensanalyse zu erhalten.

    Datenrettungslösungen von A-Z

    4.: Beim Kopieren von Daten auf die Festplatte oder einen USB-Stick/ eine SD-Card (etc.) treten sporadisch Fehler auf

    • es muss sich nicht zwangsläufig um ein Datenträgerproblem handeln. Ggf. sind die USB-Anschlüsse defekt.
    • Lassen Sie dennoch einen Datenrettungs-Fachmann Ihre Festplatte auf Fehler überprüfen.
      Dazu gibt es einen internen Fehlerspeicher (S.M.A.R.T.), der mit geeigneter Software ausgelesen werden kann.

    5.: Virtuelle Festplatte (z.B. VMware/ Hyper-V) ist nicht mehr auffindbar

    • Überprüfen Sie die Einstellungen der Virtuellen Maschinen (Speicherort der virtuellen Datenträger), ob ggf. ein benötigter Speicherbereich vorübergehend nicht erreichbar ist.
    • Sollten Sie feststellen, dass sich die erforderliche VMDK/ VHD-Datei nicht mehr am eigentlichen Speicherort befindet, vermeiden Sie weitere Aktivitäten auf dem betroffenen Speicherbereich. (damit nicht unnötig weitere Teile überschrieben werden)
    • Nehmen Sie Kontakt mit einem Datenrettungsunternehmen auf, welches ausreichend Erfahrung im Umgang mit virtuellen Dateisystemen vorweisen kann..
    Autor: Stefan Berger
    Stefan Berger ist seit Ende der 90er Jahre in der IT-Branche zugegen. Seine Spezialgebiete sind IT-Sicherheit, Datenrettung und IT-Forensik im Zusammenhang mit Datenwiederherstellung. Für RecoveryLab.de schreibt er als Experte Fachartikel und Serviceartikel, um Betroffenen von Datenverlust ein sinnvolles und umfangreiches Hilfsangebot zur Wiederherstellung von Daten zu ermöglichen.

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