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Ausgangssituation – Produktionsstop und drohender Lieferverzug

Der Auftraggeber ist als weltweit agierendes Unternehmen in der Automobilindustrie tätig. Während des Neustarts eines computergesteuerten Spritzgussautomaten, der zur Herstellung von Formteilen verwendet wird, kam es zum Ausfall der darin enthaltenen Festplatte. Es handelte sich um eine Samsung Spinpoint IDE Festplatte vom Typ:  SV1021H IDE mit einer Gesamtspeichergröße von 10,2GB. Von Seiten der IT-Abteilung des Auftraggebers ist keine Reanimation des Systems mehr möglich. Ein Backup des Maschinen-Betriebssystems (MS Dos) und der darauf befindlichen Daten existierte nicht. Durch den ungeplanten Ausfall der Spritzgussmaschine kam ein Teilbereich der 24h-Produktion zum Erliegen, wodurch die Gefahr des Lieferverzugs drohte (Just in Time Produktion).

Diagnose – Ergebnis nach 6h inkl. Transport

Festplatte mit massiven Oberflächenschäden

Aufgrund der hohen Dringlichkeit erfolgte eine Direktabholung beim Kunden sowie eine sich direkt danach anschließende Express-Analyse. Im Rahmen der Diagnose wurde ein Schreib-Lesekopfschaden sowie massive Oberflächenschäden der datenführenden Schicht als Folgeschaden ermittelt. Während der Analyse wurden bereits alle Vorbereitungen zur anschließenden Expressdatenrettung getroffen.

Besonderheiten – Hohe Dringlichkeit und starke Oberflächenschäden

Während der Datenrettung in unserem Reinraumlabor bestätigten sich die während der Diagnose ermittelten Oberflächenbeschädigungen. Nach einem Schreib-Lesekopfwechsel erfolgte eine weitgehende Oberflächensanierung soweit dies möglich war. Die Schwierigkeit lag in der begrenzten Rekonstruktionsgeschwindigkeit der Rohdaten aufgrund der massiven Schäden.

Resultat – Maschine konnte nach 48h wieder produzieren

Trotz des stark in Mitleidenschaft gezogenen Datenträgers konnte aufgrund hoher infrastruktureller und personeller Kapazitäten eine effektive Datenrettung innerhalb von 36h nach Analyse ermöglicht werden. Der benötigten Wiederherstellungszeit kam die verhältnismäßig kleine Datenmenge, die sich auf der Samsung IDE Festplatte befand sowie der unverzögerten Verfügbarkeit von Ersatzteilen (aus dem firmeninternen Lager) zugute. Die wiederhergestellten Daten wurden auf einer IDE-SSD, die der mechanischen Belastung im Umfeld von Maschinen besser gewachsen ist, bereitgestellt.  Nach 48h (nach Analyse) wurde der Spritzgussautomat erfolgreich wieder in Betrieb genommen.

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