Ablauf einer Datenrettung
Schritt 1
Ablauf Datenrettung: 1. Beratung
Kostenlose Beratung
Schritt 2
Ablauf Datenrettung: 2. Übergabe defekter Datenträger
Übergabe defekter Datenträger
Schritt 3
Ablauf Datenrettung: 3. Analyse Datenträger
Analyse Datenträger
Schritt 4
Ablauf Datenrettung: 4. Festpreisangebot für Datenrettung
Festpreisangebot für Datenrettung
Schritt 5
Ablauf Datenrettung: 5. Datenwiederherstellung
Datenwiederherstellung
Schritt 6
Ablauf Datenrettung: 6. Rückgabe der geretteten Daten
Rückgabe der geretteten Daten
Ablauf einer Datenrettung

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RAID 1 Laufwerk und PostgreSQL Datenbank nicht mehr verfügbar

Ausgangssituation

Der Auftraggeber betreibt einen Root-Server für Onlineanwendungen als Mietserver bei einem der größten deutschen Server-Provider mit mehreren Rechenzentren in Deutschland. Der betroffene Server wird mit einem Linux Betriebssystem (Debian 6) und einem 3ware Raid Controller (2 Port) mit einer RAID 1 Konfiguration genutzt. Laut Fehlerspeicher wurden bereits einige Tage vor dem Datenverlust Sektorenfehler einer der beiden 1.500 GB großen Festplatten gemeldet. Zum Zeitpunkt des Serverausfalls war das RAID Volume nicht mehr verfügbar. Eine der beiden Festplatten wurde nicht mehr erkannt (auch keine BIOS Erkennung über KVM Konsole).

Auf dem RAID System befanden sich Binäre Dateien einer PostgresSQL Datenbank.

Diagnose – nach 12h inkl. Transport

Es wurde nach einer eingehenden Beratung eine Express Analyse mit sofortiger Abholung der betroffenen Festplatten im Rechenzentrum (Data Center) veranlasst. 4 Stunden später befanden sich die Datenträger im Labor zur Analyse. Wir konnten feststellen, dass auf einer HDD starke Oberflächenschäden ab einem bestimmten Sektor vorhanden waren. Die funktionsfähige Festplatte konnte bittweise kopiert werden.

Besonderheiten – Fehlerhafte Schreibvorgänge des RAID-Controllers

Aufgrund der vorhandenen Redundanz sorgt der Ausfall eines Datenträgers nicht für Konsistenzprobleme des RAID-Volumes. In diesem speziellen Fall wurde die Spiegelung der Daten nicht in korrekter Weise durchgeführt. Somit kam es zu Ungleichheiten im Datenbestand beider zugrundeliegender Datenträger. Durch den Ausfall einer Festplatte und die vorangegangenen Schreibfehler war das RAID-Laufwerk nicht mehr verfügbar.

Resultat – Daten nach 48h gerettet

Zunächst wurde die defekte Festplatte im Reinraum erfolgreich rekonstruiert. Die Oberflächenschäden konnten durch spezielle technologische Verfahren kompensiert und die Rohdaten extrahiert werden. Danach wurde eine logische RAID-Rekonstruktion anhand beider unvollständiger Datenträgerkopien realisiert. Die Daten konnten inkl. Laborarbeiten innerhalb von 48h nach Auftragsvergabe rekonstruiert und bereitgestellt werden, so dass der Ausfall des Serversystems und der darauf befindlichen PostgreSQL Datenbank so gering wie möglich gehalten werden konnte.

 

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