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Clouds warten mit sicherer Aufbewahrung und gut kalkulierbaren Kosten auf

Die Verwendung von Speicherkapazitäten im Web bietet zahlreiche Pluspunkte. Die hohe Verfügbarkeit und gut kalkulierbare Kosten stellen zentrale Vorteile dar. Sind die Daten ebenso wie die genutzte Verbindung verschlüsselt und liegt der Server-Standort in Deutschland, kann von einer sicheren Verwahrung ausgegangen werden. Berücksichtigt man diese Anforderungen, sind die Dateien auch vor Diebstahl relativ gut geschützt.

Die Sicherung in Dropbox, OneDrive oder Co. garantiert außerdem einen umfassenden Schutz vor Elementarschäden (z. B. Hochwasser), was für lokale Backups nicht immer der Fall ist. Selbst gehostete Clouds setzen primär Behörden und Unternehmen mit sehr ausgeprägten Sicherheitsansprüchen ein, weil sie höhere Datenschutzrichtlinien erfüllen als öffentliche Online-Speicher.

Lars Müller | Technischer Leiter
Datenverlust vorbeugen durch Datensicherung – Umfrage zum Backupverhalten
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Umfrage-Studie-Backupverhalten-Datensicherung-Anwender-CeBIT-2016-RecoveryLab

Insgesamt 500 CeBIT-Besucher aus aller Welt gaben Auskunft

Für die aktuelle Studie haben wir 500 internationale Besucher der CeBIT befragt, die in diesem Jahr vom 14. bis zum 18. März stattfand und 3300 Aussteller umfasste.

Unsere Interviewpartner kamen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Dänemark, den Niederlanden, Polen, Estland, Ungarn, Rumänien sowie dem Iran. Durchgeführt wurde die Umfrage hauptsächlich in Halle 15 (Planet Reseller).

Mehrzahl der Studienteilnehmer war bereits von Datencrashs betroffen

Zu Beginn der Befragung ging es um die persönlichen Erfahrungen der Besucher im Hinblick auf Datenverluste. Mehr als die Hälfte der Interviewten (56 Prozent) gab an, schon mit verschwundenen Daten konfrontiert gewesen zu sein. Über Dreiviertel der Verluste erstreckte sich auf geschäftliche Dateien.

Exakt 24 Prozent der Umfrageteilnehmer machten hingegen im privaten Bereich eine solche Erfahrung. Eine Erklärung dafür, dass hauptsächlich geschäftlich verwendete Daten verlorengingen, liefert die Besucherstruktur der CeBIT. Die Messe wird insbesondere von Unternehmensvertretern besucht, um beispielsweise Kontakte zu anderen Firmen zu knüpfen. Privatpersonen sind eher in der Unterzahl.

Viele Befragte erstellen täglich eine Sicherung und speichern sie bevorzugt online

Im Anschluss an das Thema Datenverlust fokussierte die Umfrage das individuelle Backup-Verhalten der Teilnehmer. Das Anfertigen einer Sicherungskopie gehört für 72 Prozent zur täglichen Routine. Die Datensicherheit spielt demzufolge für die Mehrheit unserer Interviewpartner eine zentrale Rolle. Vertraut wird in diesem Zusammenhang vor allem auf Cloud-Lösungen, die bei 55 Prozent der Befragten zum Einsatz kommen. Daneben sind ebenfalls lokale Kopien durchaus verbreitet.

So verwenden 30 Prozent z. B. Festplatten oder Bänder. Und 15 Prozent der Interviewten wollen besonders effektiv gegen mögliche Verluste gewappnet sein, indem sie ihre Dateien sowohl lokal als auch online sichern. Zurückgegriffen wird meist auf eine eigene, selbst gehostete Cloud. Rund 60 Prozent nutzen diese Lösung, während 40 Prozent öffentlichen Internet-Speichern den Vorrang geben.

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    Autor: Stefan Berger
    Stefan Berger ist seit Ende der 90er Jahre in der IT-Branche zugegen. Seine Spezialgebiete sind IT-Sicherheit, Datenrettung und IT-Forensik im Zusammenhang mit Datenwiederherstellung. Für RecoveryLab.de schreibt er als Experte Fachartikel und Serviceartikel, um Betroffenen von Datenverlust ein sinnvolles und umfangreiches Hilfsangebot zur Wiederherstellung von Daten zu ermöglichen.