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Vor allem bei einem benutzerbedingten Datenverlust nach dem Löschen, Überschreiben oder Formatieren von Daten versprechen Softwareprodukte zum Wiederherstellen von Daten meist eine schnelle Lösung des Problems. Je nach Datenverlust ist eine Rettung von Daten unter bestimmten Voraussetzungen mit dem jeweils passenden Tool möglich. Im Rahmen eines Vergleichstests wurden 6 dieser Programme von der Zeitschrift Computer BILD gegenübergestellt.

Die größten Qualitätsunterschiede wurden bei der Wiederherstellung von Flash-Speichermedien wie USB-Stick und Speicherkarte festgestellt. Die kostenlose Recovery-Software "Recuva" konnte den besten Platz im Vergleich der kostenlosen Rettungs-Tools erzielen. Grundsätzlich wurde festgestellt, dass jedes der getesteten Programme bei richtiger Nutzung innerhalb eines bestimmten Spielraums brauchbare Ergebnisse erzielen konnte.

Lars Müller | Technischer Leiter
Datenrettungs-Software im Test
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Empfehlung aus Sicht von RecoveryLab

Die Wiederherstellung von Daten mittels einer "One-Click" Software, also einem Programm, welches keine besonderen Kenntnisse des Anwenders voraussetzt, ist nur eingeschränkt sinnvoll und möglich. Sobald ein mechanischer Defekt eines Datenträgers vorliegt (z.B. Controllerschaden, Head-Crash, Motorschaden, Oberflächenschaden, etc.) ist eine Datenrettung mittels Recoverysoftware nicht realisierbar.

Vor allem bei Festplatten kommt es häufig vor, dass der Datenträger trotz leichter Oberflächenschäden noch bedingt nutzbar ist. Meist treten dann sporadisch Lese- oder Schreibfehler auf. Erfolgt in diesem Stadium eine automatisierte Wiederherstellung mittels einer Software, wird die betroffene und teils beschädigte Festplatte übermäßig beansprucht, was in vielen Fällen zur Verschlechterung des Schadens führt und die Erfolgsaussicht auf eine einwandfreie Wiederherstellung von Daten verringert.

Auch in vielen Fällen, in denen ein logischer Schaden vorliegt (z.B. nach dem Überschreiben/ Löschen von Daten) ist eine Wiederherstellung von konsistenten verwertbaren Daten nicht immer ohne Weiteres möglich. Datenrettungsexperten setzen genau an dem Punkt an, an dem Softwareprodukte nur unzureichend funktionieren. Außerdem erleben wir im Alltag des Öfteren nachhaltig geschädigte Datenträger, deren Zustand von Spuren des Einsatzes diverser Rettungsprogramme gezeichnet sind.

Das bedeutet, dass hierbei ggf. noch wiederherstellbare Daten durch Schreibvorgänge der Programme weiter geschädigt wurden. Die Verschlechterung der Ausgangssituation birgt in der Regel einen erhöhten Aufwand für den Datenretter, da meist individuelle spezielle Arbeitsschritte erarbeitet werden müssen. Der erhöhte Aufwand wirkt sich letztendlich auf deutlich höhere Kosten sowie eine verringertes Erfolgsquote der Datenrettung aus.

Wir empfehlen daher genau abzuwägen, bevor man sich bei einem Datenverlust für den Einsatz einer kostenlosen/ kostenpflichtigen Software entscheidet.

Die professionelle Wiederherstellung bei logischen Fehlern (z.B. nach Löschen/ Formatieren/ Überschreiben) ist bei einem Datenrettungsunternehmen vergleichsweise kostengünstig und bei entsprechender Eignung des Dienstleisters mit einer deutlich höheren Erfolgsaussicht versehen.

Wir retten Ihre Daten: Wenn das Recovery-Tool nicht weiterhilft.

Autor: Stefan Berger
Stefan Berger ist seit Ende der 90er Jahre in der IT-Branche zugegen. Seine Spezialgebiete sind IT-Sicherheit, Datenrettung und IT-Forensik im Zusammenhang mit Datenwiederherstellung. Für RecoveryLab.de schreibt er als Experte Fachartikel und Serviceartikel, um Betroffenen von Datenverlust ein sinnvolles und umfangreiches Hilfsangebot zur Wiederherstellung von Daten zu ermöglichen.

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