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Synology NAS RS3412xs RAID 6 Datenwiederherstellung nach Wasserschaden

Ausgangslage: Wasserschaden verursacht Systemausfall von Synology Storage NAS RS3412xs und RX1214 Rack Expansion Unit

Nach einem Wasserschaden im Serverraum kam es zu einem Totalausfall der eingesetzten Server und Storage-Hardware. Darunter auch die Kombination aus Synology NAS (Rackstation 3412XS und Expansion RX1214) mit insgesamt 22 Festplatten. Der Datenbestand basierte vor allem auf Archivdaten sowie Mediendateien (Audio- und Videodokumente).

53 Terrabyte wichtige Daten waren in Gefahr

Diagnose: 4 der 22 HGST Festplatten waren defekt

Synology RAID 6 nicht mehr erreichbar nach Überschwemmung - Datenwiederherstellung RecoveryLab

Nicht nur die Synology NAS, sondern auch 4 der verbauten 22 HGST Festplatten vom Typ HDN724040ALE640 (je 4.000 GB) waren aufgrund des Wasserschadens defekt. Zunächst wurden die betroffenen Festplatten unter geschützten Reinraumbedingungen geöffnet. Bei allen ausgefallenen SATA Platten lagen Elektronikdefekte auf den PCBs aufgrund der Wässerung vor. In zwei Fällen waren Feuchtigkeitsspuren im Inneren der Datenträger feststellbar. Deshalb wurden diese Bereiche unmittelbar gereinigt und für den späteren Datenwiederherstellungsprozess vorbereitet. Die restlichen 18 Datenträger wurden bitweise kopiert. Anhand der angefertigten Clone erfolgte eine Rohdatenanalyse des EXT4 Dateisystems, welches sich auf dem RAID Array befand.

Datenwiederherstellung:

Die Wiederherstellung der Synology Rackstation erfolgte durch ein mehrstufiges Verfahren. Die im Analyseverfahren ermittelten Schäden wurden zunächst behoben. Die PCBs (Leiterplatten der äußeren Steuerelektronik) wurden wieder Instand gesetzt. Anschließend erfolgte die Rekonstruktion der Datenträgeroberfläche der verunreinigten Bereiche. Danach konnten die Daten der vier Festplatten wiederhergestellt werden. Um die Datenrettung abzuschließen musste das RAID 6 Array anhand der vorliegenden Rohdaten und Datenträgerkopien virtuell rekonstruiert werden. Die Herausforderung lag in erster Linie in der verhältnismäßig hohen Datei- und Datenmenge. Die Wiederherstellung erfolgte abschließend mit einem Konsistenzcheck. Damit war die Datenrettung erfolgreich abgeschlossen.

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