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Ausgangslage: RAID5 + RAID6 konnten nicht mehr gemounted werden

Nach einem wetterbedingten Stromausfall mit einhergehenden Spannungsspitzen konnte das Storageworks MSA 2000 mit den enthaltenen RAID-Verbunden nicht mehr vollständig gestartet werden. Fünf der 24 Festplatte waren im RAID-Bios als defekt gekennzeichnet. Nachdem dies durch die IT-Abteilung des Unternehmens festgestellt wurde, erfolgte umgehend die Kontaktaufnahme zum Hardware-Support von HP (Hewlett Packard). Die Support-Mitarbeiter versuchten daraufhin einige Rebuilds bzw. Konfigurations-Resets durchzuführen, was zu verheerenden Folgeschäden innerhalb der RAID-Volumes führte. In dieser vermeintlich aussichtslosen Situation kontaktierte uns das Unternehmen auf Empfehlung des HP-Support Mitarbeiters.

Es erfolgte eine umgehende Abholung der Datenträger durch unseren persönlichen Pickup-Service direkt in unsere ortsansässige Niederlassung am gleichen Standort an dem sich auch das betroffene Unternehmen befand.

Service Tipp: Achten Sie auf destruktive Vorgänge im Fall einer Remote-Unterstützung durch den Herstellersupport. Uns erreichen oft stark verschlechterte RAID Systeme nachdem fehlgeschlagene Wiederherstellungsversuche durchgeführt wurden.

Express-Analyse der 24 SAS Festplatten im Datenrettungslabor

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RAID5 aus MSA 2000 mit 8x146 GB SAS HDD

Nachdem alle Datenträger wenige Stunden nach Benachrichtigung durch den Kunden in unserem Labor eingetroffen waren, erfolgte die mehrstufige Diagnose der beiden RAID-Arrays. Zunächst wurden von den intakten Medien 1:1 Kopien zum Schutz der Originaldatenträger angefertigt. Parallel dazu erfolgte eine Begutachtung der als "defekt" markierten SAS Festplatten.

Eingesetzte HP Festplatten:

  • RAID5: 8 x  DH0146BALWN (2,5", 146GB, 10.000 rpm, SAS)
  • RAID6: 16 x EG0300FAWHV (2,5", 300GB, 10.000 rpm, SAS)

Die technisch beschädigten Datenträger befanden sich ausschließlich innerhalb des RAID6 Arrays. Das heißt, 4 der 16 Festplatten wießen teils massive mechanische Beschädigungen im Bereich der Datenträgeroberfläche auf. Die Schreib-Leseköpfe waren gleichfalls defekt. Das RAID5 Array wieß dafür logische Beschädigungen auf, die vorangegangene destruktive Schreibprozesse aufzeigten.

Datenrettung der defekten RAID Arrays und Festplatten

Bereits wenige Stunden nach der Analyse wurde mit der Wiederherstellung der beiden RAID Verbunde begonnen. Dazu erfolgte die notwendige Reparatur / Instandsetzung der mechanisch beschädigten SAS Festplatten aus dem RAID6 Array. Es wurden div. Schreib-Leseköpfe ausgetauscht und mit speziellen Verfahren die teilweise beschädigte Datenträgerschicht auf effektivstem Weg ausgelesen. Parallel wurde bereits mit der logischen Reparatur und Rekonstruktion des RAID 5 begonnen.

Es wurden über 1.8 Millionen Dateien, die vor allem aus Projektdaten (Office Dokumente, Fotos, Videos, weitere Daten mit Spezialformaten) bestanden, erfolgreich wiederhergestellt. Die Bereitstellung der geretteten Daten war wenige Tage nach Auftreten des Schadens möglich. Ein Unternehmensstillstand konnte auf ein verhältnismäßig geringes Maß begrenzt werden. Besonders wichtig war die Reputation des Unternehmens, es durften keine Verzögerungen den Kunden gegenüber bekannt werden. Ein realer Datenverlust hätte katastrophale Auswirkungen auf die vertraulichen Kundenbeziehungen haben können.

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