Ablauf einer Datenrettung
Schritt 1
Ablauf Datenrettung: 1. Beratung
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Ablauf Datenrettung: 2. Übergabe defekter Datenträger
Übergabe defekter Datenträger
Schritt 3
Ablauf Datenrettung: 3. Analyse Datenträger
Analyse Datenträger
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Festpreisangebot für Datenrettung
Schritt 5
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Datenwiederherstellung
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Ablauf Datenrettung: 6. Rückgabe der geretteten Daten
Rückgabe der geretteten Daten
Ablauf einer Datenrettung

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VMDK-Datenrettung RAID 5 aus Intel Modular-Serversystem MFSYS25

Ausgangssituation: Ausfall von 3 SAS-HDD / RAID 5  failed – Automatische Lagerverwaltung außer Betrieb

Das betroffene Unternehmen agiert unter anderem als Zulieferer für  deutsche Automobilkonzerne. Mit diesen Unternehmen bestehen vertragliche Vereinbarungen zur Lieferung von Bauteilen innerhalb kurzer Zeitfenster nach Bestellanforderung (Just in Time).  Die automatisierten Lagersysteme werden über verschiedene Datenbankserver (Oracle) koordiniert, die wiederrum über virtuelle Maschinen eines VMware ESX  Servers realisiert werden. Das VMFS wird auf einem RAID-5 innerhalb eines Blade-Serversystems: Intel MFSYS25 basierend auf 12 HDD (11+1 Hot Spare) bereitgestellt. Aufgrund eines unmittelbar nacheinander erfolgten Ausfalls dreier Festplatten geriet das RAID5 System in einen „Failed“ Status und war nicht mehr verfügbar.
Der Datenverlust verursachte einen Ausfall des Lagerverwaltungssystems, wodurch die vertraglich garantierten Lieferzeiten gefährdet waren.

Express-Diagnose – nach 15 Stunden (inkl. Logistik)

Nach einem telefonischen Gespräch mit unserem Servicetechniker wurde umgehend der gesicherte Transport des BLADE-Servers (Samstag: 23 Uhr) in die Wege geleitet. Gegen 4 Uhr begann der Diagnoseprozess  der 12 Datenträger (2,5″ SAS-Modelle: Fujitsu MBC2073RC,  HP DH072ABAA6, Fujitsu MBD2147RC,  Seagate ST973401SS) und konnte am Sonntag gegen 14 Uhr abgeschlossen werden.

3 Festplatten mit Schreib-Lesekopffehler/ Oberflächenschäden

Der Wiederherstellungsprozess wurde direkt nach der durchgeführten Analyse (nach Kundenfreigabe) gestartet. Es bestand die kundenseitige Anforderung, das Lagersystem nach spätestens 36h Ausfallzeit wieder zu aktivieren. Um keine Verzögerung in Kauf zu nehmen, wurden sämtliche verfügbare personelle Kapazitäten bereitgestellt und an mehreren Laborarbeitsplätzen gearbeitet. Die Wiederherstellung der Daten erfolgte auf klassischer/ mechanischer Basis (Labor-Diagnostik und Datenrettung) sowie auf logischer Ebene (Rekonstruktion des RAID-Verbundes unter Neuberechnung der Dateisysteminformationen (VMFS).

Resultat – Wiederherstellung nach 36h erfolgreich/ Lagerverwaltung wieder in Betrieb genommen

Nach 24h erfolgten die letzten Konsistenzprüfungen. Der Rücktransport erfolgte planmäßig, so dass die vollständig geretteten virtuellen Maschinen nach 36h wieder in den Produktionsbetrieb integriert werden konnten und das Lagerverwaltungssystem nach einem Tag Produktionsausfall wieder aktiviert wurde.

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