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Zettabyte File System war der ursprüngliche Langname des Dateisystems ZFS, welches im Jahr 2000 von Jeff Bonwick und Bill Moore (Sun Microsystems) entwickelt wurde. Die Anwendung erfolgt in erster Linie im Serverbereich und in Rechenzentren. Auch kleinere NAS verschiedener Hersteller bieten ZFS als wählbares File System an.

Vorteile von ZFS

  • große Dateisystemgröße möglich
  • hohe Geschwindigkeit
  • einfache Verwaltung und Konfiguration
  • RAID Funktion integriert
  • Vermeidung von Fehlern bei der Datenübertragung durch prüfsummenbasierten Schutz
  • Redundanz durch itegrierte Datenträger-Pools (oder zPools)
  • automatisches Formatieren und Partitionieren (wahlweise auch manuell möglich)
  • integrierte Snapshot-Funktionalität

Datenrettung von ZFS Daten

Bei der Wiederherstellung von Daten aus einem ZFS Dateisystem ist grundsätzlich der Schaden entscheidend. Meist liegen mechanische Beschädigungen von Festplatten vor, die zur Inkonsistenz von Daten führt. Je nach Konfiguration des ursprünglichen ZFS Systems kann eine Datenrettung im günstigsten Fall vollständig mit einer 100%igen Konsistenz der wiederhergestellten Daten erfolgen.

Häufige Ursachen für Server-Datenverlust mit ZFS Dateisystem

  • Datensicherungen nicht getestet
  • Ausfall von mehreren Festplatten (durch mechanische Schäden wie z.B. Headcrash)
  • Überhitzung und Folgeschäden
  • Elektronische Beschädigung durch Überspannung
  • User-bedingtes Löschen und Fehlkonfiguration bzw. Administration der ZFS Systemumgebung

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