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Die meisten RAID-Systeme (außer RAID 0) sind redundante Datenspeichersysteme. Das heißt, dass je nach RAID-Konfiguration mindestens eine Festplatte ausfallen kann, ohne einen Datenverlust zu erzeugen. Dies wird durch unterschiedliche Technologien der jeweiligen RAID-Varianten ermöglicht (intelligente Verteilung der Daten- und Paritätsinformationen). Beim Ausfall einer Festplatte gerät das RAID-System in den "Degraded" Modus. In diesem Fall ist der Austausch des defekten Datenträgers umgehend durchzuführen. Bei Verwendung von Hot-Spare Datenträgern kann der Austausch durch das System automatisch erfolgen. Anschliessend erfolgt der Rebuild Prozess, bei dem in der Regel die Paritätsdaten, die sich z.B. bei einem RAID 5 auf allen Datenträgern gleichmäßig verteilt befinden, für die Wiederherstellung der Daten auf der defekten Festplatte zugrunde gelegt werden.

Die meisten RAID-Controller und NAS-Systeme verfügen über eine automatische Rebuild-Funktion, die nach dem Austausch der beschädigten Datenträger gestartet werden kann. Achtung! Unterbrechen Sie möglichst nicht den Rebuild-Vorgang durch Ausschalten des Systems. Die häufigsten Datenverluste im RAID-Bereich entstehen durch unvollständige Rebuilds.

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